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Nicht Angela Merkel ist die Lady die
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Sie war in Frankfurt/M und ich war
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Alte bekannte in neuem Licht
„Fasziniert“ von den vielen Farben und den immer neuen Figuren, die das Blaue Wunder bietet, war der Fuldaer Amateurfotograf Klaus Willem Sitzmann.
 
Die Besucher des „Brückenschlages“ waren wiederum fasziniert von seinen Bildern, so dass die Ausstellung jetzt verlängert wird: Bis zum 21.9. sind Sitzmanns Fotografien noch im exato-Küchenstudio am Blauen Wunder zu sehen, vom 1.9. bis 21.9., jeweils ab 10 Uhr, sind sie dann auch käuflich zu erwerben. Denn „die Originale sollen hier in Dresden bleiben, wenn ich zurückgehe“, so der Künstler.
 
 

 
 

Wirklich blau | Brücke kontra Weltkulturerbe

Das Blaue Wunder ist - ins richtige Licht gesetzt - wirklich blau, wie Fotograf Klaus Willem Sitzmann mit seiner Nachtaufnahme aus dem Jahr 2005 beweist. Derart angestrahlt wirkt die Brücke noch faszinierender, leider sind solche Momente eher die Ausnahme.
Foto: K.W. Sitzmann
 
Die schwierige Suche nach dem Kompromiss - Sondersitzung am 10. August
 
Die UNESCO-Kommission setzte am 11. Juli das Dresdner Eibtal auf die Rote Liste für gefährdete Welterbestätten. Der Grund ist die geplante Waldschlösschenbrücke. Bis Februar 2007 müssen dazu Alternativen vorgelegt werden, sonst droht die Aberkennung des Titels. Seitdem ist der über zehnjährige Streit zwischen Brückengegnern und -befürworten! mit neuer Wucht entflammt, denn mit dem Bürgerentscheid waren die Weichen für die Brücke bereits gestellt.
 
Der Stadtrat sollte es am 20. Juli richten. Zuvor appellierte das Kuratorium UNESCO-Welterbc Dresdner Elbtal in einem offenen Brief an die Stadträte, „vorgefasste Meinungen zu überdenken und keine übereilten Beschlüsse zu fassen“. Zu bedenken sei, dass sich der kulturelle Reichtum Dresdens in Verbindung mit der Wissenschaftstradition nach der Wende als wertvollster Wirtschaftsfaktor erwiesen hat. Gegenüber dem Bürgerentscheid zur Waldschlösschenbrücke haben sich objektiv die Prämissen geändert. Deshalb würde auch Prof. Dr. Ingo Zimmermann, amtierender Vorsitzender des Welterbe-Kuratotiums, heute nicht mehr wie 2005 für die Brücke stimmen, wie er sagt.
 
Auch der Vorstand des Elbhangfest e.V sandte einen Appell an den Stadtrat zur Erhaltung des Welterbe-Status': „Bewahren Sie die sächsische Landeshauptstadt vor einem weltkulturellen Desaster.“ Brigitta Ringbeck, Delegierte der Bundesländer bei der UNESCO, spricht gar von „nationaler Schande“, wenn der Titel verloren geht. Dagegen ist für die Brückenbefürworter wie die Mitglieder des Bundestages Andreas Lämmel und Arnold Vaatz (beide CDU) der UNESCO-Entscheid blanke „Erpressung“. Sie pochen auf den sofortigen Baubeginn. So wie auch die CDU-und FDP-Fraktion des Stadtparlamentes.
 
In der sehr kontrovers verlaufenden Sitzung des Stadtrates am 20. Juli scheiterte der CDU-Antrag, den Bau der Brücke zu beginnen. Der Bau wird vertagt. Für Prof. Zimmermann ist die „sauberste Lösung“ ein neuer Bürgerentscheid. Das lehnte der Stadtrat ab.
 
Am 10. August berät der Stadtrat auf einer Sondersitzung erneut über die Vergabe der Bauaufträge zur Waldschlösschenbrücke. Die Grüne Liga ruft für diesen Tag ab 15.30 Uhr zur Kundgebung für den Erhalt des Welterbestatus auf.
 
 

 
 
Das Blaue Wunder zur Freude der Augen
Fotoausstellung und Kalender von Klaus Willem Sitzmann
 
Zur Freude der Augen präsentiert Klaus Willem Sitzmann das Blaue Wunder ein weiteres Mal auf seine ganz eigene Art.
 
Er kann einfach nicht von ihr lassen, von seiner großen Liebe. Wie groß diese Liebe ist, zeigen seine Fotos: mal taucht er seine Liebste in sanftes Abendlicht, mal in wärmenden Sonnenschein und immer zeigt er sie von einer ihrer besten Seiten.... Einen Eindruck von diesen Bildern vermittelt die neue Ausstellung im Ortsamt Loschwitz.
 
Anlass der Schau vom 6. bis 30. September ist das 111. Jahr des Bestehens der Brücke, die den Schillerplatz mit dem Körnerplatz verbindet. Der „Schnapszahl-Geburtstag“ seiner Liebsten brachte Sitzmann auf eine Idee. „Zur Freude der Augen“ gestaltete er einen gleichnamigen Kalender, jetzt erschienen im A. & R. Adam Verlag, Dresden.
 
Die zwölf Ansichten reichten dem Fotografen jedoch nicht und so bat er bekannte Dresdner Persönlichkeiten, zur Bereicherung einige Anekdoten beizusteu-ern.Tom Pauls, Rolf Hoppe, „Matz“ Griebel und Ernst Hirsch mit Gattin Rosa Hauch kamen der Bitte nach. Und zum gemeinsamen Fototermin hoch oben auf dem Blauen Wunder erscheinen sie auch gern - was die Fotos im Anhang neben den kleinen Geschichten zeigen.
 
Das neue Jahr kommt
Den Kalender für 2005 gibts seit 1. September im Buchhandel und unter www.verlag-adam.de zu 19,50 Euro.
 
 

 
 
Ausstellung in Loschwitz
Der seit 2002 in Dresden lebende Amateurfotograf Klaus Willem Sitzmann (re.) zeigt noch bis 30. September im Ortsamt Loschwitz seine Fotoausstellung mit dem Titel „Blaues Wunder“. Zu sehen sind neben ungewöhnlichen Ansichten der 111 -jährigen Brücke auch Impressionen vom Elbhang und vom Festumzug des diesjährigen Elbhangfestes.
 
 
 

 
 
Elbufer im Fackelschein
Am 6. und 7. September wird am Blauen Wunder gefeiert
 
„Brückenschlag“ haben die Organisatoren - Gastronomen, Geschäftsleute und der Fotograf K. W. Sitzmann - das Fest am Blauen Wunder am 6. und 7. September genannt. Sonnabend ab 10 Uhr lassen sich hier Kunsthandwerker über die Schulter schauen, gibt's viel Unterhaltung für Groß und Klein. Auch Cafe Toscana, Villa Marie, Elbegarten, Körnergarten und Weincafe Clara zeigen sich von der besten Seite. Auch hier wird es für die Besucher zahlreiche Überraschungen geben. Sowohl kulinarischer als auch musikalischer Art, beispielsweise Live-Musik. Wenn es dunkel wird, kann man bei Fackelschein die wunderbare Atmosphäre dieser Region genießen.
 
Die Schönheit der Gegend hat der Fotograf K. W. Sitzmann mit der Kamera eingefangen. Seine Ausstellung, bei der etwa 500 Fotos auf dem Festgelände an beiden Ufern gezeigt werden, ist einer der Höhepunkte des Festes. Die feierliche Eröffnung findet am Sonnabend um 18 Uhr vor der Villa Marie statt. Mit dem anschließenden Gang über die Brücke zum Elbegarten vollzieht sich symbolisch der „Brückenschlag“.
 
Die gemeinschaftlichen Aktionen der Geschäfte, Gaststätten und des Künstlers stehen auch für das Anliegen der Interessengemeinschaft Blaues Wunder. Sie will die Attraktivität dieser Region erhalten und stärken.
 
 

 
 
Brückenschlag mit Mitteln der Kunst
Ein Jahr nach der verheerenden Flut hat Dresden die Schrecken der „nassen“ Vergangenheit fast überwunden. Einer, der das Unglück und den Wiederaufbau zwölf Monate lang mit der Kamera verfolgt hat, ist der Fotograf Klaus Willem Sitzmann, der kurz vor der Flutkatastrophe von Eichenzeil nach Poppenhausen in die Rhön gezogen war.
 
Für das Wochenende 6. und 7. September laden Sitzmann und die Dresdener Geschäftswelt zur Eröffnung der Bilderausstellung samt großem Fest ans „Blaue Wunder“ ein.
 
Der 51-Jährige hatte im Sommer vergangenen Jahres von der Flut gehört, mehrere Säcke mit Sachen zusammengepackt und sie den Helfern vom Roten Kreuz auf den Marktplatz von Grimma gebracht. Am 20. August 2002 machte er dann vom „Blauen Wunder“ das erste Foto von der Katastrophe, und aus jenen ersten Stunden wurde ein Jahr. Episode um Episode der Not und des Wiederaufbaus hielt er mit seiner Kamera fest und fotografierte, wie langsam Normalität einkehrte, Dazu zählten viele Gespräche mit den betroffenen Menschen und unter anderem auch mit dem aus Dresden stammenden Schauspieler Wolf gang Stumph.
 
Irgendwann sei dann die Idee gekommen: „Ich mache ein Fest und zeige meine Bilder zu beiden Seiten des „Blauen Wunders“. Fast 500 Fotos auf 111 Bildwänden sind es geworden, denn schließlich werde das „Blaue Wunder“ in 2004 111 Jahre alt. Sitzmann versteht das Projekt als „Brückenschlag“. Wenn es an der Zeit sei, die Zelte an der Elbe wieder abzubrechen, dann werde er in die Rhön zurückkehren und hier mit seiner Arbeit weitermachen, so gegenüber der FZ. In und vor den Dresdner Gaststätten Körnergarten, Cafe Klara, Villa Marie, Elbegarten und Cafe Toscana soll die Fotosammlung gezeigt werden, die am 6. September um 18 Uhr festlich eröffnet wird. Gleichzeitig soll rundum das Blaue Wunder sowie den Schiller-und Körnerplatz gefeiert werden.
 
 

 
 
Erstes Brückenfest am Blauen Wunder
Am Blauen Wunder wird gefeiert! Zum ersten Mal veranstalten die Händler und Gastronomen rund um den Schiller- und Körnerplatz ein Brückenfest. Am Wochenende vom 6. bis zum 7. September wollen sie den ersten „Brückenschlag“ vollziehen.
 
„Als ich am 20. August 2002 am Blauen Wunder eintraf, das erste Foto von der Katastrophe machte, wusste ich nicht, dass aus Stunden Aufenthalt in Dresden ein ganzes Jahr werden würde“, erzählt der Fotograf aus Fulda, Klaus Willem Sitzmann. Von ihm stammt die Idee zum ersten Brückenfest, denn bis heute schoss er über 20 000 Fotos rund ums Blaue Wunder.
Seine 500 schönsten Bilder bilden den Mittelpunkt des Festes: „Die Ausstellung 'Brückenschlag' zieht sich open air über beide Elbufer“, weiß Klaus-Karsten Heidsiek, Chef der „Villa Marie“. In sämtlichen Restaurants und Cafes am Schiller- und Körnerplatz sollen zudem Live-Musik und kulinarische Genüsse die Besucher anlocken.
 
Auch die Geschäfte, die am Sonnabend bis 18 Uhr geöffnet sein werden, lassen sich zahlreiche Aktionen einfallen. Das Brückenfest beginnt jeweils am Sonnabend und Sonntag um 10 Uhr. Die offizielle Eröffnung ist am Sonnabend, 18 Uhr: „Wir starten am Eibufer unterhalb der 'Villa Marie', laufen dann gemeinsam über das Blaue Wunder und setzen dort die Eröffnung im Elbegarten fort“, erklärt Klaus-Karsten Heidsiek den ersten „Brückenschlag“.
 
 

 
 
Zur Freude der Augen
Das „Blaue Wunder“ oder, mit amtlichem Namen, die Loschwitzer Brücke gehört zu den architektonischen Hauptwerken Dresdens. So häufig abgebildet wie kaum ein anderes Bauwerk in der Stadt. Der Fotograf Klaus Willem Sitzmann, Wahldresdner seit zwei Jahren, hat es dennoch geschafft, der Brücke für einen Kalender ungewöhnliche Perspektiven abzugewinnen.
 
„Zur Freude der Augen - Das Blaue Wunder“, so heißt der im Verlag A. & R. Adam erschienene Kalender (19,50 Euro), dessen Abbildungen (F.) den städtebaulichlandschaftlichen Zauber, der von der Brücke ausgeht, auf den Punkt bringen. Aus der Luft fotografiert (Mai) wirkt sie wie eine malerische Klammer zwischen Blasewitz und Loschwitz, von der Autostraße aus nach oben hin aufgenommen wie ein stählerner Koloss (Februar). Dazu verraten Dresdner Originale wie Rolf Hoppe, Tom Pauls und Matz Griebel, was sie mit dem Blauen Wunder verbindet.
 
 

 
 
Liebeserklärung an einen Stahlkoloss
Das Blaue Wunder wird 111 Jahre alt/Kalender zum Schnapszahl-Jubiläum
 
Es ist die einzige Brücke Dresdens, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Ihre außergewöhnliche Konstruktion und die Lage vor den Elbhängen begeistert Anwohner und Besucher. Am 15. Juli wird das Blaue Wunder 111 Jahre alt.
 
Klaus Willem Sitzmanns spezielle Liebe erwacht nach 22 Uhr. Wenn der Verkehr abflaut und die Häuser an den Loschwitzer Eibhängen hell erleuchtet sind, präsentiert sich seine Angebetete von ihrer schönsten Seite. „Dann geht vom Blauen Wunder eine Faszination aus, der ich mich selten entziehen kann“, sagt der Fotograf. Tausende Aufnahmen hat er von der Brücke gemacht. Jede Einzelne zeigt die blau gestrichene Stahlkonstruktion von einer anderen, oft ungewöhnlichen Seite.
 
 
 
Zugereister organisiert Stadtteilfest
 
Im August 2002 war der 51-Jährige aus Fulda nach Dresden gekommen, um den Opfern der Flut zu helfen. Inzwischen wohnt Sitzmann direkt am Blauen Wunder. Und er hat weitere Schönheiten der Stadt entdeckt. Akribisch begleitet er den Aufbau der Frauenkirche mit seiner Kamera. Ohne Blitz und technische Raffinessen. Noch in diesem Jahr soll ein Buch mit seinen Fotos und Texten Prominenter zur Frauenkirche herauskommen.
 
Die große Liebe aber bleibt die Brücke vor seiner Haustür. Im vergangenen Jahr initiierte der Zugereiste den „Brückenschlag“. Eine Veranstaltung, die Blasewitzer und Loschwitzer enger zusammenrücken ließ. Sitzmann zeigte auf beiden Seiten der Elbe seine Fotos, an den Ufern des Flusses wurde gefeiert. Inzwischen arbeitet er an einem neuen Projekt. „Durch Zufall habe ich in einem Buch entdeckt, dass das Blaue Wunder in diesem Jahr 111 Jahre alt wird. Diese Schnapszahl sollte man nicht unbeachtet lassen“, so Sitzmann. Also schrieb er bekannte Dresdner an, ob sie einen Kalender mit seinen Fotos der Brücke mit persönlichen Geschichten und Anekdoten anreichern würden. Die Schauspieler Rolf Hoppe und Tom Pauls, Filmemacher Ernst Hirsch und Urdresdner Matz Griebel haben bereits zugesagt.
 
Mit dem traditionsreichen Postkartenverlag A.&R. Adam aus Alttol-kewitz hat Sitzmann zudem einen erfahrenen Partner gefunden. „Die Idee von Herrn Sitzmann fanden wir hervorragend, denn das Blaue Wunder ist ein Aushängeschild für Dresden. Ein Kalender darüber macht die Stadt andernorts bekannt“, sagt Hans-Jörg Kluge, der Inhaber des Verlages. Er plant, zunächst 3000 Exemplare des Kalenders für 2005 herauszubringen. „Eigentlich wäre das Jahr 2004 zum 111. Geburtstag ja besser gewesen, aber dazu bin ich zu spät auf die Schnapszahl aufmerksam geworden“, sagt Klaus Willem Sitzmann.
 
Foto-Ausstellung zeigt Elbhang-Ansichten
 
Zusätzlich zum Kalender möchte der Fotograf im September unter Schirmherrschaft des Ortsvereins Loschwitz-Wachwitz eine Ausstellung im Loschwitzer Ortsamt gestalten. „Darin soll nicht die Brücke im Mittelpunkt stehen, sondern Ansichten vom Eibhang um das Blaue Wunder herum“, sagt er. Derzeit wählt er aus seinen zahlreichen Fotos dafür 150 aus. „Was mir noch fehlt, sind die Rahmen für die Bilder“, so Sitzmann. Vom S.September bis 1. Oktober werden seine Motive von der Brücke und Loschwitzer Details im Ortsamt am Körnerplatz zu sehen sein. „Ich möchte allen Interessenten zeigen, wie schön diese Landschaft am Fluss mit ihren architektonischen Meisterwerken ist“, sagt der Fotograf.
 
 

 
 
Sitzmanns Hommage an eine Brücke
Nach Ausstellung nun ein Kalender als neuer Liebesbeweis
 
Der Fotograf Klaus Willem Sitzmann ist bekennend fasziniert vom Blauen Wunder. Für 2005 ist nun ein Kalender in Arbeit, doch zwölf schöne Fotos reichen ihm nicht...
 
Vor zwei Jahren kam der Fuldaer nach Dresden und hat inzwischen viele interessante Menschen kennen gelernt. Einer davon ist Matze Griebel. „Als er merkte, wie fasziniert ich von dem blauen Stahl-Koloss bin, schenkte er mir ein Buch darüber. Darin las ich. dass die Brücke in diesem Jahr einen Schnapszahl-Geburtstag feiert: den 111.“, erzählt Sitzmann. Das gehört gewürdigt! - So entstand die Idee vom Kalender, der etwas ganz Besonderes werden soll. Er hatte sich überlegt, bekannte Dresdner eine Art kleines, bebildertes Nachwort erzählen zu lassen. Und dafür schrieb er Matz Griebel, Rolf Hoppe, Tom Pauls und Ernst Hirsch eine Einladung zu einer Kaffee-Runde im Toscana mit anschließender Brücken-Spitzen-Besteigung.
 
Und Anfang Mai kamen sie tatsächlich alle (Ernst Hirsch sogar mit Gattin) und genossen den Nachmittag, für dessen Krönung Brückenaufsichtsingeneur Hirche sorgte, indem er ganz hoch aufs Blaue Wunder lud. Der Blick aus der Vogelperspektive begeisterte und Fotograf Sitzman tat, was er immer tut. Dann erzählte er von seiner Idee mit drei zusätzlichen Kalenderblättern und alle erklärten sich bereit, eine Anekdote beizusteuern. Der Kalender aus dem Alttolkewitzer Adam-Verlag erscheint voraussichtlich im September.
 
 

 
 
Stadtteile geeint
Initiator des „Brückenschlag“
 
Auf dem Heimweg von einer Hilfsaktion im August 2002 ganz in der Nähe, zog die Neugier den Fuldaer Amateurfotografen Klaus-Willem Sitzmann nach Dresden...
 
... „Das Erste, was ich sah, waren Menschen, die aus dem Schlamm vorm Blauen Wunder Geschirr bargen. Dieses Bild und die Brücke im Hintergrund haben mich gefesselt!“ Sitzmann blieb. In den darauf folgenden Monaten entstanden unzählige Fotos vom Blauen Wunder und den beiden angrenzenden Stadtteilen Blasewitz und Loschwitz. Dann kam die Überlegung: „Was will ich zu Hause in Fulda mit den Bildern?“ Es wuchs die Idee zu einer Ausstellung im Rahmen eines Stadtteilfestes.
 
ieses sollte Blasewitz und Loschwitz, beide gleichermaßen von der Flut betroffen, „vereinen“. Deshalb ging der 51-jährige Sozialarbeiter auf die benachbarten Gastronomen zu und erzählte ihnen von seiner „Brückenschlag“-Idee. Gemeinsam wurde dann am 6. und 7. September 2003 der erste „Brückenschlag“ gefeiert und weitere sollen folgen. Sitzmann ist immer noch hier und arbeitet (wie schon zuvor auf eigene Kosten) bereits am nächsten Fotoprojekt für die Stadt, an die er sein Herz verloren hat.
 
 

 
 
Willkommen neues Jahr
Mit der „Ode an die Freude“ und einem phantastischen Lichferspektakel wurde das neue Jahr rechts und links des Blauen Wunders begrüßt. Zahlreiche Anwohner strömten auf die Brücke, um das Spektakel zu genießen und aktiv mitzugestalten. Den besten Überblick hatte unser Fotograf von seinem Balkon. Für Katerstimmung sorgte am Tag 1 des neuen Jahres der Anblick des Elbufers - es war von „Böllerresten“ und Flaschenscherben übersät.
 
Foto: K.W. Sitzmann
 
 
 
 

 
 
Der Fotograf am Blauen Wunder
Klaus Willem Sitzmann setzt Dresdner Schönheiten ins rechte Licht
 
Von Christine Pohl Das Blaue Wunder bei Nacht und im Nebel, im Ganzen und im Detail, in Farbe oder als Spiegelbild im Fluss - er hat die Brücke in allen Nuancen abgelichtet. Klaus Willem Sitzmann hat eins seiner Lieblingsmotive immer vor Augen, denn er wohnt am Schillerplatz. Er steht mitunter sehr früh auf, um die Brücke im Morgenlicht zu fotografieren oder zieht abends mit der Kamera noch einmal los, weil sich besonders imposante Wolken über dem Bauwerk türmen. Das stählerne Wunder ist ihm ans Herz gewachsen, seit er die Brücke das erste Mal zu Fuß überquerte. Damals, im August 2002, war sie gerade für den Verkehr gesperrt, denn die Flut war auf über neun Meter gestiegen. Diese Katastrophe hatte den Diplom-Sozialarbeiter Sitzmann mobilisiert.
 
In seinem 400 Kilometer entfernten Wohnort bei Fulda erreichte ihn ein Spendenaufruf. Daraufhin brachte er Kleidung und Haushaltgcgenstände ins flutgeschädigte Grimma und machte einen Abstecher nach Dresden. „Die Stadt hat mich sofort fasziniert“, erinnert er sich. Vor allem die Baustelle der Frauenkirche mit dem monumentalen Gerüst, das in den Himmel ragte. „Innerhalb kurzer Zeit besuchte ich mehrmals die Stadt und sah, was sich hier Spannendes entwickelte. Mir war klar, dass ich hier bleiben musste, wenn ich das Klaus W. alles verfolgen wollte.“ Als Mann schneller Entschlüsse ließ der damals 50-Jährige sein bisher geordnetes Leben als Beamter hinter sich und zog aus seiner Heimatstadt Fulda nach Blasewitz. Dresden hat ihm Mut gemacht, etwas Neues auszuprobieren, hat ihm Vertrauen in seine Fähigkeiten geschenkt.
 
Leidenschaftlich verfolgte der Amateurfotograf mit seiner Spiegelreflexkamera den Wiederaufbau der Frauenkirche, fotografierte fast jeden Stein, dokumentierte jede Veränderung auf der Baustelle. Als die Außenhaut der Kirche fertig war, stellte er sich mit seinen Fotos in einem renommierten Verlag vor. „Stellen Sie sich das mal vor, mit zwei Bananenkisten voller Bilder kam ich da an!“ Und überzeugte. So entstand sein erster Bildband über die Frauenkirche, inzwischen gibt es eine Neuauflage mit aktuellen Bildern.
 
Früher hätte er nie den Mut gehabt, ein Buch herauszugeben, gesteht der hochgewachsene unkonventionelle Mann, er hätte auch gar nicht gewusst, worüber. Die Stadt Dresden hat ihn ver ändert. Inzwischen ist aus dem Hobby eine Profession geworden, Sitzmann ein gefragter Fotograf. Über 20000 Bilder sind von der Frauenkirche und der Baustelle Neumarkt entstanden, um die 50000 insgesamt. Kürzlich so anrührende wie die von dem kleinen Thabo-Umasai. Die schönsten Aufnahmen über das Elefantenbaby aus dem Dresdner Zoo - dem ersten nach 145 Jahren - finden sich in einem im Juni erschienenen Buch wieder. „Wichtig an einem Bild ist für mich nicht allein der besondere Blickwinkel oder die richtige Tiefenschärfe, wichtig ist für mich die Geschichte, die dahinter steckt.“
 
Er fotografiert immer das, was ihn anrührt: Straßenszenen, interessante Details, Schattenspiele genauso wie die Großbaustelle Neumarkt. Zwei neue Buchprojekte treiben ihn zur Zeit um, sorgen für Aufregung, aber Ruhe ist in diesem Lebensabschnitt sowieso nicht sein Ding. Trotzdem sitzt er gern an der Elbe oder genießt die beschaulichen Aussichten vom Blauen Wunder aus: „Ist das nicht toll hier, dieser Blick auf den Loschwitzer Hang? Oder dort die Schlösser? Und wenn dann noch ein Raddampfer vorbeikommt...“ Und schon könnte er
wieder nach der Kamera greifen.
 
 

 
 
Sitzmann-Schau mit großem Erfolg
Großer Erfolg war der Fotoschau von Klaus W. Sitzmann in Dresden beschieden: Viele Gäste, darunter auch aus der osthessischen Region, hatten sich beiderseits des berühmten „Blauen Wunders“ eingefunden, um den „Brückenschlag“ zu erleben.
 
Nahezu 500 Fotos auf 111 Bildwänden dokumentieren noch bis zum kommenden Wochenende, 19./21. September, den Wiederaufbau nach der verheerenden Flut vor gut einem Jahr (die FZ berichtete). Sitzmann war erst kurz vor der Katastrophe von Eichenzell nach Poppenhausen in der Rhön gezogen, hatte sich dann aber an die Elbe aufgemacht und ist bislang in der sächsischen Metropole hängengeblieben.
 
Während der Eröffnung der Schau dankte der 51-Jährige besonders all jenen, die ihn bei den Vorbereitungen für sein Projekt immer wieder tatkräftig unterstützt hatten.