Sitzmann Fotografie
 
 
 
 
 
Ein Schloß trägt weiß
 
 
 
 
Fuldas neuester Fotoband
 
 
 
Feuerwehr Geschichte
 
 
 
Das Skelett im Park
 
 
 
 
Queen Mary II verzaubert
 
 
Ein Luxusliner der Sonderklasse
 
 
 
 
Hamburger Köstlichkeiten
 
 
Queen Mary II sticht in See
 
 
 
 
Auditorium maximum
 
 
Impressionen einer
ungewöhnlichen Raumerfahrung
 
 
 
Bibliophile Kostbarkeiten
 
 
Bücher und Handschriften
aus vergangenen Jahrhunderten
 
 
 
Rotes Moor
 
 
Moorsee im Hochmoor. Rhön
 
 
 
Danke Sternsinger
 
 
Für einen guten Job 2016.
Eine Rückbesinnung
 
 
 
Dezemberlicht
 
 
Ohne Stativ und Blitz unterwegs
in Fulda. Abends, wenn das Licht
die Stadt verzaubert und der
Romantik die Tür öffnet.
 
 
 
 
Polizeichor Fulda
 
 
Polizeichor und Freunde im
Fuldaer Schloßtheater
 
 
 
Der Winter der ein Sommer ist
 
 
Auch ohne Schnee ist unsere Rhön
stets ein attraktives und mancher Orts geheimnisvolles Ziel.
 
 
 
Königin Elizabeth II
 
 
Ladys and Gentleman: Die Königin!
Nicht Angela Merkel ist die Lady die
alle Rekorde bricht, nein- es ist die wunderbare Queen Elizabeth II.
 
Sie war in Frankfurt/M und ich war
ganz in Ihrer Nähe.
 
 
 
10 Jahre Frauenkirche
 
 
Vor 10 Jahren war die Weihe der
Dresdner Frauenkirche. Das weltweit
bekannte Gotteshaus hat die sächsische Landeshauptstadt verändert.
Allerortens.
 
 
 
Ebersburg 360°
 
 
Kapitale Sichtachsen bei herrlichem Winterwetter in die Rhöner Berg und
Tal -Landschaften, Winter 2015
 
 
Dresden
 
 
BIBLISCHES LICHT
verzaubert die Stadt
 
 
 
Eichenzeller Geschichten
 
 
In St.Peter und Paul wurde gefeiert.
 
 
 
Neubau EZB Frankfurt
 
 
Moderne Architektur trifft Großmarkthalle. Europ. Zentralbank
Frankfurt/M Fotogalerie
 
 
 
Canaletto
 
 
Stadt der Kunst, Stadt an der Elbe.
Dresden Fotogalerie
 
 
Looping
 
 
Berg der Flieger
Wasserkuppe/Rhön
 
 
Rom
 
 
Unvergessliche Begegnung
Papa Francesco, Vatikan. ROM
 
 
 
Weitere Themen
aus dem Archiv
 
Die Fotowerkstatt
 
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Pressestimmen

 

Eichenzell/Fulda/Dresden. Von dem Abenteuer eines katholischen Messdieners aus der Bonifatiusstadt Fulda, der auszog in die evangelisch-lutherische Hochburg Dresden, sich dort dem „Allerheiligsten" - der Frauenkirche -  näherte und über all die Jahre mit seinem Fotoapparat zuschaute, wie Kirche und Häuser in das Zentrum zurück­kehrten, handelt folgender Bericht. Klaus Willem Sitzmann erzählt von seinem bis dato größten Coup, wir er -  nachdem alle Außengerüste der Dresdener Frauenkirche gefallen waren -  vor allen anderen Verlagen 2004 den ersten neuen Frauenkirche-Bildband auf den Markt (Edition Leipzig) brachte. Weitere sollten folgen.
 
„Die Geburtsstadt ist oft der wichtigste Ort des Menschen auf der Strecke des Lebens: Meine Stadt ist Fulda. Drumherum ist der Garten, in dem die Wurzeln heranwachsen, die uns festen Stand bieten, wenn das Leben Turbulenzen aufziehen lässt. Es kann aber auch passieren, dass weitere Orte, Schicksalsorte, hinzukommen. Bei mir war es die Stadt Dresden und das war 2002!
 
Über sieben Jahre war ich ständig dort, in der Stadt, die so reich an Motiven ist, in der Stadt, die mir besondere Begegnungen bescherte, aufregende Interaktionen in Gang setzte und spannende Projekte.
 
 
Die Frauenkirche Dresden, besser die Gesamtbaustelle, veränderte mein Leben völlig. Über all die Jahre bis hin zur Weihe, war ich nahezu täglich hoch oben im Gerüst und dokumentierte ein Baugeschehen, das von der ganzen Welt anerkennend und voller Mitgefühl begleitet wurde. Um die Frauenkirch herum wuchs der Neumarkt - die Bürgerhäuser und-Quartiere kamen zurück auf ihren angestammten Platz. Eine Glanzleistung der Architekten, Bauleuten und Investoren.
 
Schon heute gelten die Fotografien, die ich an und um die Frauenkirche herum gemacht habe, als historisch. Fünf Bildbände habe ich inzwischen vorgelegt - in Edinburgh, Coventry und London wurden unter der Schirmherrschaft von Edward, Herzog von Kent, meine Bilder vom Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche gezeigt. In London waren die Fotografien gut zwei Monate lang in der Deutschen Botschaft zu sehen.
 
Viele Menschen aus Politik, Kunst und Kultur durfte ich kennenlernen. Natürlich bedeuten mir die Begegnungen mit Michelle und Barack Obama in Prag, die Einladung der Queen nach Berlin in die Philharmonie, ein ganz persönliches Treffen mit Michail Gorbatchow im Russischen Hof zu Weimar u. v. a. sehr viel und haben mein Denken und Tun in den vergangenen Jahren beeinflusst.
 
Meine Arbeit im Dresdener Zentrum wurde einige Male freundlich unterbrochen. Viele Menschen aus der Heimat kamen dorthin und man kam ins Gespräch. Ich fand es immer toll, wenn Leuten aus dem Westen ihre Freude anzusehen war, dass Deutschland zusammengekommen ist. Zunehmend sind sie stolz auf das, was im Osten des Landes geschaffen wurde.
 
Die Frauenkirche, George Bährs Werk, feiert Ende Oktober 2010 fünften Geburtstag. Alle Welt feiert das. Feiern wir doch mit und freuen uns über die Einheit, die Wiederkehr der Frauenkirche und darüber, dass ab sofort 80.000 Fotografien der jüngsten Dresdner Geschichte in Eichenzell verwaltet und von dort hinausgehen werden, in die digitale Welt. Wir sind dabei, das Riesenarchiv zu ordnen (Christian Becker, Schmalnau) und
Webstudio Roehm, Poppenhausen).
 
 
 
Fotograf Klaus Willem Sitzmann: Dresden in 80.000 Bildern
 
Eichenzell. Acht Jahre lang hat der Fotograf Klaus Willem Sitzmann (58) die Veränderung in der Dresdner Innenstadt dokumentiert. Fünf Bücher veröffentlichte er. Jetzt ist er zurück in seiner Eichenzeller Heimat und hat schon wieder neue Pläne.
 
Es waren die Berichte über die Elbeflut, die den Buchdrucker und Sozialarbeiter 2002 dazu brachten, mit einem VW-Bus voller Kleidung nach Grimma (Sachsen) aufzubrechen. Nach drei Tagen fuhr er zurück – aber nur einige Kilometer. An einem Autobahndreieck stand er vor der Frage, ob er weiter nach Fulda fahren oder Dresden besuchen solle. Sitzmann entschied sich für die sächsische Landeshauptstadt.
 
„Als ich die Baustelle der Frauenkirche sah, wusste ich, dass ich bleiben wollte“, erzählt er. Er begann zu fotografieren und wurde von dem Dresdner Dokumentarfilmer Ernst Kirsch ermutigt, den Wiederaufbau der Kirche als Fotograf zu begleiten. Das tat der Eichenzeller fast jeden Tag – nicht mit einer Digitalkamera, sondern mit herkömmlichem Zelluloid.
 
Nächstes Projekt bereits im Kopf
 
Nach eineinhalb Jahren fühlte der Eichenzeller, dass er genug Bilder gemacht hatte. Mit einem Auto voller Fotos fuhr er zum renommierten Seemann-Verlag nach Leipzig. „Ich wollte mich nur kurz vorstellen. Doch die Verlagschefs waren begeistert. Nach sieben Stunden waren alle Bilder für das Frauenkirchen-Buch ausgesucht“, berichtet er. Vier weitere Fotobücher folgten. Doch Sitzmann wurde das Leben zu stressig. „Ich habe alles nur noch durch die Linse gesehen“, klagt er. Deshalb lebt er jetzt wieder in Eichenzell, inmitten großer Stapel von Papierbildern.
 
Reinhard Saal, Chef einer Fotolaborkette, sah eine Ausstellung von Sitzmann-Bildern und war so begeistert, dass er dem Fotografen die Digitalisierung aller 80 000 Dresden-Bilder schenkte. Die Aufnahmen archiviert Sitzmann nun mit Hilfe des Schmalnauer Informatikers Christian Becker; das Webstudio von Harald Roehm aus Poppenhausen hilft beim Aufbau eines Webshops. Mit dem Fotografieren macht Sitzmann aber keine Pause. Er hat sich vorgenommen, die Veränderungen in Eichenzell, Poppenhausen und Gersfeld zu dokumentieren. Auch an eine besondere Serie von Luftbildern denkt er.
 
Dabei hat ihn Dresden aber noch nicht losgelassen. Regelmäßig will er die Entwicklung der Stadt verfolgen, vor allem die der umstrittenen Waldschlösschen-Brücke, die zur Aberkennung des Welterbe-Titels für das Elbetal führte. Einzige Unterschiede: Sitzmann beobachtet nun aus der Ferne und fotografiert digital. Das Fotografieren lässt ihn nicht los. „Das ist keine Arbeit für mich, sondern eine Freude mit Erschöpfungszuständen“, sagt er.
 
Von unserem Mitarbeiter
Volker Nies / Fuldaer Zeitung